
Fernab von der Höhe des Dorfes zieht sich ein langes, ruhiges Tal, aus dessen Grund der Spiegel eines kleinen, klaren Sees herauf leuchtet, der diesem Tal starke Reize und wunderbar anmutendes Leben gibt. Der leuchtende Spiegel dieses Gewässers ist umgeben von bewaldeten Anhöhen, die dieses romantische Bild vollständig machen und das Auge so manchen Wanderers in Freude aufblitzen lässt.
Der Weiher, einst Fischweiher, heute Feucht-Biotop nimmt vielleicht nur noch zwei Drittel seiner ursprünglichen Ausdehnung ein.
Der einstige Klosterweiher (Springiersbach) bleibt nach seiner Zerstörung verödet und fehlt dem oben beschriebenen Tal so sehr und so lange. Seine langjährige Verödung ist die Folge menschlicher Habgier, in den Besitz der Fische zu gelangen, die den Weiher mit Leben erfüllen. Eigens als Fischweiher ist er angelegt. Nach seiner Ausrottung bleiben nur der Weiherdamn und sumpfiges Wiesengelände zurück und lassen das Tal bis zum Jahre 1984 schmucklos erscheinen.
Wunsch und Forderung vieler Bürger Mückelns, den einstigen Klosterweiher, der bis zur Säkularisation Eigentum des adligen Stiftes Springiersbach war, neu zu errichten, geben den Anstoß, das seit ca. 1813 "verödete Tal“ wieder mit Wasser zu füllen und somit das Landschaftsbild in etwa zu prägen, wie es vor der Zerstörung durch die auf dem Rückweg aus Russland befindlichen napoleonischen Truppen war.
Im Jahre 1985 wurde, auf Wunsch der Dorfbevölkerung, die bis dahin verödete Fläche zu einem Feuchtbiotop mit einer Wasserfläche von ca. 0,8ha umgewandelt.